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Rechnung Jasmatzi und Söhne

Rechnung Jasmatzi und Söhne

Jasmatzi AG

Der aus Griechenland stammende Georg Anton Jasmatzi war bis 1868 als Werksmeister in der Zigarettenfabrik Laferme in Dresden beschäftigt. 1880 gründete er eine Zigarettenfabrik in Dresden auf der Waisenhausstraße. 1889 ermöglichte ihm sein geschäftlicher Erfolg den Erwerb eines Grundstückes an der Blasewitzer Straße 17. 1900 folgte die Errichtung einer Zigarettenfabrik in der Schandauer Straße 68. Jasmatzi produzierte und handelte mit Zigaretten, Zigarren und türkischem Tabak.

1901 wurde das Familienunternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, und ein Jahr später verkaufte Jasmatzi sein Unternehmen an die British-American Tobacco Company und gründete einen Betrieb zur Herstellung von Zigarettenmaschinen.

1912 gründet er wieder eine eigene Zigarettenfabrik auf der Blasewitzer Straße 17, die Firma „Georg Jasmatzi & Söhne“ , die später auf die Glashütter Straße verlegt wurde.

1925 schlossen die Jasmatzi AG und die Reemtsma AG einen Interessenvertrag und gründeten eine gemeinsame Holding, die kurz darauf unter die vollständige Kontrolle von Reemtsma gelangte.

1944 wurde bei Jasmatzi die Zigarettenfertigung eingestellt und der Standort als Metallwerk Striesen zur Rüstungsproduktion genutzt.

Das nach 1945 verstaatliche Unternehemen VEB Jasmatzi Zigarettenfabrik gehörte ab 1959 als Werk I zu den Vereinigten Dresdner Zigarettenfabriken. Im früheren Hauptgebäude der Firma Jasmatzi entstand der Sitz des Unternehmens. Dieser Betrieb wurde 1990 von der Philip Morris GmbH übernommen und trägt den Namen „f6 Cigarettenfabrik Dresden GmbH”.

Bekannteste Zigarettenmarken:

  • f6
  • Cheops
  • Sphinx
  • Ramses

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