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 Fotoausstellung

Fotoausstellung "300 dpi", Kurator Matthias Erfurth

Führung durch die Ausstellung

Führung durch die Ausstellung

angeregte Gespräche mit Gästen

angeregte Gespräche mit Gästen


Fotoausstellung "300 dpi"

Am 11. Januar 2013 haben wir unsere Foto-Ausstellung „300 dpi“ im Vereinshaus Dürerstraße eröffnet. Noch bis Ende März sind 21 großformatige Fotografien aus der Johannstadt zwischen 1930 und 2006 zu sehen.

Nicht nur das Format A3 ist allen Bildern gemein, sondern auch ihre Ausstrahlung: Aufbruchstimmung, Optimismus und ein positiver Blick in die Zukunft sprechen aus den Fotos – egal, ob es um sich um private Momente wie den Besuch des Volksfestes Vogelwiese oder gesellschaftlich relevante Themen wie Wohnungsbau und Bildung handelt. Damit stehen die Aufnahmen im deutlichen Gegensatz zu vielen anderen Bildern der Dresdner Johannstadt. Die fast vollständige Zerstörung des Stadtteils 1945 prägte das Wohnviertel für viele Jahrzehnte.

Der nicht ganz ernst gemeinte Ausstellungstitel „300 dpi“ verweist auf eine wichtige technische Voraussetzung der Schau: Um digitale Bilder großformatig zu drucken, müssen sie eine Auflösung von mindestens 300 dpi (dots per inch = Bildpunkte pro Zoll) haben. Solch große Fotos sind jedoch in Privatsammlungen und auch im JohannStadtArchiv eher rar.

Daher stammen die Fotografien, die in der Ausstellung gezeigt werden, nicht nur aus den Beständen des JohannStadtArchivs, sondern auch aus dem Bundesarchiv und der Deutschen Fotothek Dresden.

Besonders freuen wir uns, dass wir auch eine Aufnahme des ersten Dresdner Zookaspers Egon Gäble präsentieren können. Der Puppenspieler hatte zunächst den Beruf eines Fotografen gelernt und hielt Zeit seines Lebens viele Details aus seinem Arbeits- und Privatleben fest. Das Foto der Vogelwiese aus den 1960er Jahren stellte uns freundlicherweise Gäbles Enkel Peter Hoos zur Verfügung.